Hallo ihr Lieben 😊

Die Tour zu den Whitsunday Islands war 100 : 1 zu der Great Barrier Reef Tour über die ich HIER berichtet habe. Ohne es zu begreifen, hatte ich eine „Rafting-Tour“ gebucht. Am Abend vor der Tour, als ich dies endlich verstanden hatte, war mir ein bisschen mulmig. Ich liebe zwar die Geschwindigkeit, aber doch eher auf der Erde und nicht im Meer. Schon alleine meine Banana-Boot-Erfahrungen haben mich in Angst und Schrecken versetzt.

Aber gut, es gab ja keinen Ausweg und außerdem mache ich hier in Australien sowieso beinahe jeden Tag Dinge die ich zu Hause nie machen würde. Auf geht’s.

 

Das Rafting Boot

Rafting

Unser Rafting Boot – alleine der Anblick war mir nicht ganz geheuer.

Dieses Mal wurde ich sogar vom Hostel abgeholt und nach eifrigen eincremen mit Sonnencreme ging es auch schon los.

Zwei junge Männer (genau so stellt man sich die australischen Beach-Boys vor 😂) haben unser Boot betreut. Ein Kapitän und ein Guide. Ich ahnte schon schlimmes: Männer und schnelle Boote und die damit verbundene Angeberei. Aber ich wollte ja ohne Voruteile in dieses Abenteuer starten. 60 km/h schnell sind wir mit diesem Boot über das Wasser gerast. Auf dem Meer ist das eine wirklich beachtliche Geschwindigkeit. Wir haben alle anderen Boote weit hinter uns gelassen. Der Wind peitschte regelrecht in mein Gesicht und der Motor wurde nur von der noch lauteren Musik übertönt: Es war großartig. Ich konnte die ganze Fahrt nicht aufhören zu grinsen.

Whitsunday Islands

Die Fahrt war schnell und wunderschön

Schnorcheln bei den Whitsunday Islands

Da wir so schnell waren hatten wir auch Zeit für zwei lange, ausgiebige Schnorchelspots. Eines gleich vorweg, ich hab bei einem Spot mehr Fische gesehen, als bei der ganzen Great Barrier Reef Tour. Beim ersten Stopp, „das Aquarium“ bin ich wirklich durch einen Fischschwarm geschwommen. Ich hab mich ein bisschen wie Arielle gefühlt.

 

Whitehaven Beach

Beim zweiten Stopp haben wir ein Riff erkundet. Es war ähnlich wie das Great Barrier Reef, aber lebendiger. Danach gings mit voller Geschwindigkeit zum Drop Off Strand für den Aussichtspunkt über die Whitsundays. Der Aufstieg durch den Wald war in Flip-Flops machbar und der Ausblick war wohl einer der schönsten die ich in meinem Leben bis jetzt gesehen habe.

Whitsunday Islands

Mein Ausblick von der Aussichtsplattform

 

Whitsunday Islands

Der Blick über den Whitehaven Beach

Nach einem 15-minütigen Abstieg sind wir am Whitehaven Beach angekommen. Dem weißesten Strand der Welt. Das Meer ist türkis und kristallklar. Der Sand ist weiß und so fein wie im Sandkasten. Göttlich.

Whitsunday Islands

Fun Fact:

Fluch der Karibik wurde auf der südlichen Whitsunday Insel gedreht. Wie ihr wahrscheinlich wisst, sind im Film sind Palmen zu sehen. Wer jetzt glaubt, dass Photoshop im Spiel war, der irrt: Die Palmen wurden extra für den Filmdreh angeliefert und eingepflanzt. Nach Drehende wurden sie wieder ausgegraben und abtransportiert. Hollywood spinnt würd ich mal sagen.

 

Nach meinem fruchtigen Mittagessen und einiger Zeit im türkis-blauen Meer ging es dann auch schon wieder zurück nach Airlie Beach. Natürlich nicht ohne dass sich unser Kapitän ein Battle mit anderen Booten geliefert hätte und unser Tag in einer Kuchenschlacht mit dem anderen Boot der „Ocean Rafting“-Flotte endete. Spaß und Abenteuer bis zum Schluss.

Whitsunday Islands

Mein durchaus gesundes Mittagessen 😉

 

 

☀️Falls ihr euch für das Ocean Rafting interessiert, das hier war meine Tour: Ocean Rafting Schnorchel Tour

Fazit Whitsunday Islands

Ich kann diese Tour wirklich jedem empfehlen. Familien, älteren Menschen, einfach jedem. Unsere Gruppe war bunt gemischt und jeder hatte Spaß. Das Schnorcheln wird vorab nochmal genauestens erklärt und jeder bekommt die nötige Hilfestellung. Das „über-das-Wasser-fetzen“ macht zudem viel mehr Spaß als gedacht und man erlebt soviel Freude, dass man es gar nicht fasse kann. Also los: Go for it.

Whitsunday Islands

Die nächsten Tage wird es hier am Blog wieder ruhig werden. Der nächste Reisebericht wird wahrscheinlich ein Fraser Island Bericht, das ist nämlich meine nächstes Ziel. Endlich wieder Natur und Campen. 😁

Ich freue mich wie immer über eure Kommentare <3

Kerstin

 

 

Hier geht es zu meinen anderen Australien-Beiträgen

✨ Australien auf travel abroad