Hallo ihr Lieben 😀

Heute erzähle ich euch ein bisschen über meine Erlebnisse in Surfers Paradise und das Koala streicheln. 😍

 

Tourismus pur: Surfers Paradise

Surfers Paradise

Die „Skyline“ von Surfers Paradise. Man kann schon erahnen, dass es hier nicht gerade ruhig zu geht.

 

Zwei ganze Nächte verbrachte ich in Surfers Paradise, ein ziemlich touristischer Ort an der Gold Coast, der vor einigen Jahren noch ein Hippie Paradies gewesen sein soll. Wie ich mir schon im Vorhinein dachte, ist diese kleine Stadt viel zu viel für mich. Was ich damit meine? Zu viel Party, zu viele Menschen, zu viel Shopping und zu viel Lärm. Nein ich nörgle nicht ich stelle nur fest. 😉

Koala streicheln: Der Punkt auf meiner Bucket List

Wie gesagt, meine Erwartungen bezüglich Surfers Paradise haben sich nur bestätigt. Warum ich trotzdem zwei Nächte dort geblieben bin? In Noosa hat sich ein kleines Planungs-Problem aufgetan. Ihr kennt mich, ich plane leidenschaftlich gerne und meistens auch richtig. Hier in Australien werde ich aber zunehmend Planungs-faul, da es auch einmal wunderschön ist das Leben zu genießen und zu sehen was passiert. Wie ihr wisst und HIER nachlesen könnt, habe ich noch ein tierisches Erlebnis auf meiner Bucket List stehen: Einen Koala streicheln! Dieses Erlebnis habe ich beinahe vergessen. Seit ich in Cairns meine Ostküstentour gestartet habe, erwarte ich, dass das Koala Thema ganz von alleine auf mich zukommen wird. Ist es aber nicht, und so habe ich in Noosa realisiert, dass ich in einer Wochen in Sydney bin. Das heißt danach geht es ruck zuck und schon bin ich an der Westküste.

Sufers Paradise: Ich und 19 andere Menschen

Darum habe ich meine Zeit in Noosa verkürzt und bin nun zwei Nächte in Surfers Paradise in einem 20-Bett-Dorm untergebracht. 19 andere Menschen. Ein etwas anderes Erlebnis. Aber glücklicherweise (Glück im Unglück würd ich das nennen) bin ich ziemlich krank, bzw. war zu diesem Zeitpunkt ziemlich krank. Warum ich das Glück nenne? Weil ich, wenn ich krank bin, schlafe wie ein Stein. Auch wenn rund um mich die wildesten Vorglüh-Abenteuer stattfinden, ich kann schlafen und das sogar ziemlich gut.

Aber zurück zum Thema: Koala streicheln. Zum Glück und dank dieser wundervollen Liste (-> Hier klicken) habe ich den Currumbin Wildlife Sanctuary gefunden. Einen Ort wo man ziemlich kostengünstig ein ganz eigenes Koalafoto bekommt und ein Ort der noch dazu nicht weit von Surfers Paradise entfernt ist. Großartig. Wie es der Zufall will und so viel Glück wie ich zurzeit habe, habe ich am Tag vor dem geplanten Ausflug mitten in der Stadt eine Tafel mit einem Currumbin Angebot gesehen. 40$ für den Eintritt und ein Koalafoto. Das sind 30$ weniger als der regluläre Preis. Rein in das Reisebüro und schon war ich stolze Eigentümerin eines Vouchers und der genauen Wegbeschreibung zum Currumbin Wildlife Sanctuary! #happyme

Der Currumbin Wildlife Sanctuary

Um 6:00 Uhr morgens klingelte mein Wecker. Still und heimlich machte ich mich zwischen den Alkohol-Zombies aus dem Staub in Richtung Süden. Kurz vor dem Einlass, war ich auch schon dort und wartete gespannt ob ich wohl die Erste bei den Koalas sein werde. Außer ein paar Familien war ich nämlich wirklich alleine. Das ist wohl das schönste am frühen Aufstehen – die Stille und das Alleinsein.

Koala-Time: Endlich gibt es Fotos

Tatsächlich war ich wirklich die Erste bei den Koalas und hatte alle Zeit der Welt mich mit der alten Koala-Lady (12 Jahre bei einer Lebenszeit von 15 Jahren) anzufreunden. Natürlich konnte ich auch noch gefühlte 100 Fotos und Videos machen. Koalas sind schon süß: Flauschig und so langsam. Das Foto an sich wurde nicht so toll: Ich glänze wie frisch in Butter geschwenkt, obwohl das einer der wenigen Tage in Australien war wo ich mein ganzes Make-Up zum Einsatz brachte (Concealer, Augenbrauenstift und Mascara😂). Aber die Fotos die die nette Dame mit meinem Handy geknipst hat, sind eigenltich ganz nett, überbelichtet aber nett. 😂

 

Koala streicheln

Ich und meine alte Koala-Dame. Man glaubt es nicht aber Koalas sind super flauschig.

Tierwelt im Currumbin Wildlife Sanctuary

Außer Koalas hat der Currumbin Wildlife Sanctuary natürlich noch Vieles mehr zu bieten, hier eine bunte Mischung der gesichteten Tiere:

Koalas

Koala streicheln

 

Rotes Känguru

Koala streicheln

Koala streicheln

Pelikane

Pelikan

Lizzards – am Gehweg und einfach überall

Lizzard

Papageien

Papagei

Verschiedenste Echsen dieses mal aber „Hinter Gittern“

Lizzard

Lizzard

Außerdem waren da noch Krokodile, Tasmanische Teufel, Dingos, Wallabys, Schlangen und viele viele mehr..

Schlange

 

Grundsätzlich glaube ich trotz dem Wort Sanctuary (deutsch für Tierheim) nicht, dass es dort anders abläuft als in einem Zoo. Sie haben zwar ein Krankenhaus auf das sie ziemlich stolz sind, dennoch wurde meine Koala-Dame in Gefangenschaft geboren und ist kein Tier das „gerettet“ wurde. Ich sollte mich wirklich mit Tierhaltung in Australien beschäftigen um euch hierzu eine gutes und vor allem richtiges Bild zu verschaffen.

Das war auf jeden Fall mein Ausflug in den Currumbin Wildlife Sanctuary. Wenn ihr auch unbedingt einen Koala „hoppern“ wollt (deine Worte Silke 😉) kann ich euch den Currumbin Wildlife Sanctuary wirklich empfehlen, man sieht wahrscheinlich nicht so viel wie im klassischen Australia Zoo, aber der Sanctuary ist einfach mit den Öffis zu erreichen und auch noch um einiges günstiger.

Ich freue mich wie immer über eure Meinungen und Kommentare!

Alles Liebe aus Sydney,

Kerstin

 

 

 

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*KLICK* für alle Berichte zu meiner Reise in Australien.

Die Whitsunday Islands >> Ein Reisebericht

Schnorcheln am Great Barrier Reef