Good Day nach Österreich! ☺️

#Bloggerlife

Wie geht es euch? Da es ja in der letzten Zeit, also im November, ziemlich ruhig hier auf travel abroad war, habe ich es mir zum Ziel gesetzt alle Berichte bis zu meiner Ankunft in Österreich geschrieben zu haben. Denn dann geht der eigentliche Stress mit Weihnachten, Silvester und neuem Job erst wirklich los. Daher schreibe ich jetzt alle Berichte für euch und ihr solltet meine komplette Australienreise bis zum Jahresende nachlesen können.

Wie gefallen euch die Beiträge bis jetzt? (Ich weiß es bisschen spät um zu fragen 😂) Ich versuche meine „Reiseberichte“ eher persönlich zu halten und dann immer wieder „Highlights“ als Hilfe zur Orientierung einzuwerfen, für diejenigen unter euch die gerade einen Autstralien-Trip planen. Wie schon so oft erwähnt: Ich freue mich sehr über Feedback. Benutzt einfach die Kommentar-Zeile unter dem Beitrag ❤️.

Urlaub vom Reisen

Was ich mit Urlaub vom Reisen meine? Mein Margaret River Roadtrip ist nicht mit meinem Roadtrip an der Great Ocean Road zu vergleichen. Nein, es waren drei Tage voller Luxus, fabelhaftem Essen und einer außergewöhnlich tollen Begleitung: Meine (Groß-)Cousine Resi.

Margaret River

Resi und ich vor dem Sugar Loaf Rock. Jan meint wir sehen uns sehr ähnlich – was meint ihr?

Aber nun von vorne, hier ist unser Roadtrip – jeder Tag ein neues Kapitel 😉. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen:

 

Tag 1: Perth – Dunsborough

Am ersten Tag starteten wir relativ früh von Resi’s Haus in Perth in Richtung Süden. Nach einigen Stunden Autofahrt haben wir unseren ersten Stopp eingelegt: Bunbury

Resi wusste dort ein Café welches sich als mehr als nett rausstellte. Es war wundervoll. Mit direktem Blick auf den Strand und dem schönsten Lunch den ich seit Kopenhagen hatte. Aber seht selbst:

Margaret River

Einfach Himmlisch!

 

Das Einzige, was unseren Tag trübte war das Wetter. Bewölkt und ohne einen einzigen Sonnenstrahl. Da wir aber wirkliche Glückskinder sind, kam die Sonne schon kurze Zeit später hervor und der Tag war perfekt.

Margaret River

Der Leuchtturm von Cape Naturaliste.

Das absolute Highlight des Tages und ja beinahe des ganzen Roadtrips war aber der Walk vom Cape Naturaliste Leuchtturm zum Sugar Loaf Rock. Eine wirklich kurze Wanderung die ich zum ersten Mal ganz alleine gemacht habe. Die Landschaft dort ist wunderschön! Leider war ich ein bisschen paranoid was Schlangen betrifft, denn überall hat man wieder die Schilder mit „Achtung giftige Schlangen“ gesehen. Da ich den Weg alleine gelaufen bin, hatte ich auch niemanden dabei den ich beruhigen konnte und so schreckte ich von jedem Geräusch im Busch zurück und sang meine Wanderlieder vor mich hin. Ja ich bin ein bisschen eigenartig. 😅

Margaret River

Der Cape Naturaliste Walk zum Sugar Loaf Rock. Wunderschön und wärmstens zu empfehlen!

 

Der Sugar Loaf Rock war einmalig schön und Resi meint er ist aufgrund der Ähnlichkeit zum Zuckerhut in Rio benannt worden.

 

Margaret River

Der Sugar Loaf Rock – Zuckerhut.

Nach einer kurzen Fahrt sind wir auch schon in unserem Motel angekommen. Ein tolles großes Zimmer, mit drei Betten nur für mich allein <3  Falls ihr auch mal nach Dunsborough kommt das Lokal The Pour House and Meat People kann ich euch nur empfehlen. Das Essen war köstlich und die Auswahl an Cider, Wein und Bier ist die größte die ich bis jetzt in Australien gesehen habe.

Tag 2: Dunsborough – Margaret River

Den zweiten Tag starteten wir mit einem süßen Pancakes & Waffel – Frühstück im Dome. Das ist eine Kaffeehaus-Kette in Australien die mir aber hier zum ersten Mal wirklich aufgefallen ist. Die riesigen Sessel direkt am Fenster laden zum sitzen, lesen und entspannen ein.

 

Nach unserem Frühstück ging es weiter in Richtung Margaret River. Doch zuvor machten wir noch einen Stopp bei der Ngilgi Cave. Resi meint, dass man mindestens eine Höhle in Westaustralien gesehen haben muss. Und so sind wir hinabgestiegen in die Höhle die bereits seit 1899 ein Touristen-Magnet und somit die erste offizielle Sehenswürdigkeit in Westaustralien ist. Resi erinnerte sich bei diesem Erlebnis an die Dachstein-Eiswelten die sie in Österreich besucht hat.

Margaret River

Die Ngilgi Cave

 

Margaret River

So sehen die Stalaktiten von der „Normalen“ Perspektive aus.

 

Margaret River

und so sehen sie von der Tour-Guide empfohlenen Perspektive aus.

 

Margaret River

und so sehen wir aus wenn wir in einer Höhle am Boden liegen.

 

Nach unserer rasanten Höhlen-Expedition waren wir ganz schön aus der Puste und fuhren gleich weiter zu der Margaret River Flussmündung. Der Strand war herrlich und das kleine Café hatte einen wirklich guten Kaffee im Angebot.

Margaret River

Kleiner Stopp am Strand.

 

Zurück in Margaret River gönnten wir uns erstmal eine kurze Verschnaufpause und dann einen längeren Shopping-Spaziergang (schließlich musste ich ja noch Geburtstagsgeschenke kaufen! 😉 ).

 

Den Abend verbrachten wir ganz gemütlich in unserem Luxus-Appartement und nein ich meine nicht den Backpacker-Luxus mit einer Steckdose und Licht am Bett, nein ich spreche von Luxus wie Whirlpool im Zimmer mit Ausblick auf den Wald. Traditionell wie es Mitterbauer’s (ja ich schließe mich da jetzt mal mit ein) haben wir eine Runde Karten gespielt. Dazu gabs köstlichen Rotwein und eine Käseplatte mit allem was das Herz begehrt. Ein rundum gemütlicher Abend!

Margaret River

Karten spielen und Käseplatte. Alles was das Herz begehrt. 😛

 

Tag 3: Margaret River – Perth

Die Zeit verging wie im Flug und es war schon wieder Zeit für den Heimweg. Natürlich gab es morgens noch ein köstliches Früchtebuffet und einige Tassen Kaffee. An diesen Tag habe ich mir ehrlich gesagt gar nicht mehr viel erwartet. Aber meistens passieren dann auch die besten Dinge.

Unser erster Stopp war Busselton Jetty. Eine Steg der 1.841 Kilometer lang und somit der längste auf der südlichen Erdhalbkugel ist. Der Ausblick vom Anfang des Steges war schon spektakulär. Natürlich waren wir sportlich und sind den Weg zum Ende gelaufen und haben auf den „Zug“ verzichtet.

Margaret River

Busselton Jetty

 

Am Ende des Steges wurde ein Observatorium errichtet. Auf fünf verschiedenen Plattformen kann man das Leben Unterwasser entdecken. Ein farbenfrohes Schauspiel. Der Guide erklärte uns, dass er auch schon öfter Delfine und Haie hier unten gesehen hat.

 

Margaret River

Der Ausblick vom Observatorium.

 

Margaret River

Busselton Jetty. Am Rückweg musste ich mich kurz ein wenig ausruhen 😜

 

Als wir bei unserem letzten Stopp vor Perth ankamen, in Mandurah, konnte ich noch nicht erkennen, wie schön diese kleine Ortschaft ist. Resi erzählte mir, dass hier viele Pendler leben und diese jeden Tag (!!) mindestens eine Stunde nach Perth in die Arbeit pendeln. Das ist mal ein Aufwand. Aber nach einem kleinen Rundgang weiß ich jetzt auch warum sie das machen: Mandurah ist einfach entzückend. Eine Kombination aus Hamburg und Venedig – nur viel kleiner.

Margaret River

Mandurah. Sieht doch ein wenig wie Venedig aus? Nur dass die Häuser mehr an die Seestadt in Wien erinnern und Kinder direkt hier in das Wasser springen.

 

Margaret River

Noch einmal Mandurah. Sieht es nicht schön aus?

Unser Abendessen war klassisch WA mit einem weihnachtlichen Touch: Fish and Chips bei Cicerellos und dazu ein Weihnachtskonzert einer Gesangsgruppe, inklusive Weihnachtsmann, Elfen und Weihnachtshund. Ein Traum: 30 Grad, einen herrlichen Sonnenuntergang direkt am Wasser und ein Weihnachtsmann der mit seiner Glocke die Lieder der Sänger übertönt. Da kommt Weihachtsstimmung auf (wenn auch ein bisschen anders als in Österreich mit Adventmarkt und Punsch)!

Margaret River

Unser Weihnachtskonzert.

 

Das war unser kleiner aber sehr feiner Roadtrip mit ganz vielen köstlichen Speisen, fantastischen Orten, fabelhaften Gesprächen und sehr viel Entspannung. Danke Resi für diese wunderbare Zeit.

Ich hoffe es geht euch gut! Ich freue mich wie immer über Kommentare und eure persönlichen Erfahrungen.

 

Alles Liebe,

Kerstin

 

 

 

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Die Whitsunday Islands >> Ein Reisebericht

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