Hallo ihr Lieben ☺️

Schon ist es wieder soweit und meine vier Nächte in Sydney sind vorüber. Wie euch vielleicht der Titel meines heutigen Reiseberichtes schon verraten hat, hab ich die Zeit in der größten Stadt Australiens mehr als genossen. Warum das so ist könnt ihr natürlich hier nachlesen:

 

Meine Unterkunft

Endlich kein Backpacker mehr!? Was ich damit meine? Vor einigen Wochen hatte ich die Idee eine ganz liebe Bekannte die zurzeit in Sydney wohnt, anzuschreiben. Ich habe Reshmi auf unserer gemeinsamen Outback Tour (-> HIER könnt ihr die ganze Geschichte nochmal nachlesen!) kennengelernt und wir waren sogar eine Nacht lang Zelt-Buddies. Reshmi war einfach nur total gastfreundlich und hat mich mit offenen Armen empfangen.

Sydney

Reshmi & ich am Bondi Beach

Reshmi wohnt im Stadtteil Woolloomooloo, also sehr sehr zentral und im Grunde genau direkt neben der St. Marys Cathedral. Die kleine 2-Zimmer Wohnung ist wirklich nett und ich habe auf ihrer Couch sogar wirklich gut geschlafen. Eingemummelt in meinen Schlafsack fühlte ich mich wie im Outback. 😜🤠

Couchsurfing

Mein Bett die letzten Tage.

 

Sydney

Ein besonderes Highlight war das Wäsche waschen. Meine Sachen hatten einen grandiosen Ausblick auf den Sydney Tower.

Freunde & Menschen die zu Freunden wurden

Insgesamt lässt sich mein kompletter Sydney-Aufenthalt nicht in Sehenswürdigkeiten beschreiben. Nein, denn der hauptsächliche Teil und der Grund warum ich diese Stadt so wundervoll finde, sind die Menschen die ich dort kennengelernt und wiedergetroffen habe. So durfte ich wundervolle Abende verbringen und war ausnahmsweise wirklich jeden Tag unter Menschen. (Nein ich bin nicht einsam und ein Einzelgänger 😅😂)

1.Tag in Sydney

Mit Kerstin aus Österreich (kein Scherz😜) die ich in Surfers Paradise kennenlernen durfte, habe ich einen Großteil meiner Zeit in Sydney verbracht. Am ersten Tag haben wir ganze 25 Kilometer zurück gelegt und damit auch gleich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Abends als ich nach dem zweimaligen überqueren der Habour Bridge und dem schleppen meines 12-Kilo-Backpacks durch die ganze Stadt endlich bei Reshmis Wohnung angekommen bin, war ich todmüde und hab eigentlich sofort geschlafen.

Sydney

Darf ich vorstellen Kerstin und Kerstin aus dem schönen Österreich.

 

Sydney

Gemeinsam mit Kerstin habe ich an diesem Tag zweimal die Habour Bridge überquert.

 

Sydney

Sydney bei Nacht. Wirklich beeindruckend.

 

2.Tag in Sydney

Der zweite Tag war eher gemütlich, das war auch gut, denn das viele Gehen, die Nachtbusfahrten und die ständigen Ortswechsel sind ganz schön anstrengend. Da es in Sydney nicht ganz so warm ist und die Temperaturen bei meinen nächsten Reisezielen ähnlich sein sollen, habe ich mir noch warme Kleidung zugelegt. Ein Longsleeve mehr im Rucksack schadet sicher nicht.

Ansonsten hatte ich ein wundervolles Mittagessen im Hayde Park (Hummus und Ciabatta) und bin viel durch die Straßen von Sydney geschlendert.

Sydney

Mein Lieblingsplatz in Sydney: Der Hyde Park vor der St. Marys Cathedral. Die Kirche ist eines der ältesten Gebäude in Sydney und erst 117 Jahre alt!

Mein absolutes Highlight des Tages, wenn nicht sogar meines ganzen Sydney-Aufenthalts war aber die Geburtstagsparty von Dennis, einem Freund von Reshmi. Reshmi war so nett und hat mich kurzerhand einfach zu der Geburtstagsparty von Dennis mitgenommen. Die 14 Freunde hatten sich in einem Lokal in Chinatown namens Spicy Joint verabredet. Vielleicht ist hierbei gut zu erwähnen, dass Reshmis Freunde alle asiatische Wurzeln haben und scharfes Essen lieben. Wie ihr schon erahnen könnt, hat dieser Abend für meinen Magen nicht ganz so gut geendet. 😅

 

Das Spektakel hat für mich schon bei der Speisekarte begonnen, Schweinshirn und Hühnerfüße waren darin zu sehen (glücklicherweise, denn die Karte war in Mandarin). Welches von den Gerichten scharf ist und welches nicht, war natürlich nicht herauszufinden und so bestellten Reshmi und ihre Freunde etwas für mich. Als dann das bestellte Essen gebracht wurde, habe ich endlich verstanden wie dieses Dinner abläuft: Alle bestellten Gerichte wurden in die Mitte des Tisches auf eine runde Scheibe gestellt. Diese Scheibe kann man (wie ein überdimensionales Jausenbrett bei uns daheim) drehen und so kann sich jeder an jedem Gericht bedienen. Naiv wie ich bin, dachte ich der Gurkensalat würde ja nicht so scharf sein. Nach tränenreichen fünf Minuten  und vielen Taschentüchern später, konnte ich dann auch wieder etwas essen. 😂 Aber wie gesagt, diese Erfahrung war grandios.

Spicy Joint

Das Abendessen im Restaurant Spicy Joint.

Reshmis Freunde waren allesamt furchbar nett zu mir. Jeder kümmerte sich darum, dass ich die milden Gerichte zu essen bekam und dass ich auch genug Reis und Wasser hatte. Ich habe mich wirklich herzlich aufgenommen  und umsorgt gefühlt. ❤️

 

3.Tag in Sydney

Am nächsten Tag hat mich Reshmi mit ihrem Freund Sam verabredet. Ein Blind Date sozusagen. Nein, natürlich war es eine Zweck-Verabredung: Sam ist neu in der Stadt und erst vor einer Woche von London nach Sydney gezogen. Da ich sowieso Manly Beach erkunden wollte, hat Rehsmi kurzerhand Sam hinzugeholt. Franz, den ich auf Fraser Island getroffen habe, war auch mit von der Partie.

Bevor wir uns getroffen haben,  habe ich aber noch schnell den wunderschönen botanischen Garten und das Opernhaus erkundet.

Sydney

Klassiker: Das Opernhaus

Mit der Fähre fuhren wir 30 Minuten zum Manly Beach, welcher wirklich stockvoll mit Menschen war. Wahrscheinlich Einheimische, die den schönen Samstag am Strand verbringen wollten. Der Tag war gemütlich, Franz konnte Schlaf nachholen und Sam und ich hatten wirklich gute Gespräche über Englisch, Sydney und Hostels in Europa. 😉

Manly Beach

Manly Beach

Am Abend waren wir dann mit Maria (ebenfalls aus Österreich), Kerstin und zwei schweizer Mädls  in einer Skybar verabredet. Zuvor haben wir uns aber noch extra in Sams Wohnung schick gemacht. In die Skybar durften wir aber trotzdem nicht: Sneakers und Flip Flops sind dort nicht erlaubt. Desswegen sind wir einfach zur Opera Bar geschlendert. Diese Bar kann ich auf jeden Fall empfehlen: Sehr viele Einheimische, keine Backpacker (zumindest hab ich keine gesehen, außer uns natürlich) und ein wirklich netter Ausblick.

Sydney

Unsere Runde vom Abend in der Opernhaus-Bar.

 

Sydney

Das Opernhaus bei Nacht.

4.Tag in Sydney

Am letzten Tag vor meiner Abreise hat Reshmi etwas ganz Besonderes geplant: Den Coastal Walk von Bondi Beach nach Coogee Beach und dazwischen Lawn Ball. Was das ist? Ein sehr beliebtes Spiel in England (und anscheinend auch in Australien), das eigentlich ganz gleich funktioniert wie Boccia. Der einzige Unterschied: Die Lawn-Ball-Kugeln haben auf einer Seite ein Gewicht und rollen somit in eine bestimmte Richtung. Das verkompliziert die ganze Sache natürlich erheblich.

Lawn Ball

Das Lawn Ball Feld

Mit dabei waren nicht nur Sam und Reshmi, sondern auch beinahe alle Freunde von der Geburtstagsfeier. Das Spiel war ganz witzig und ich konnte sogar einige Punkte für mein Team einholen.

Lawn Ball

Sam und ich beim Warten auf unseren Zug beim Lawn Ball.

Der Coastal Walk war natürlich auch schön, aber leider etwas überlaufen. Aber ich denke, dass Bondi und Coogee, ähnlich wie Manly, die „Hausstrände“ der Sydneysider (so nennt man die Einwohner von Sydney! Gewusst?) sind und deshalb im Gegensatz zu vielen anderen australischen Stränden sehr überlaufen sind. Dennoch war die Landschaft wie immer wundervoll. Australien enttäuscht eben nie.

Bondi Beach

Bondi Beach. Ein wenig überfüllt aber dennoch schön.

 

Coastal Walk

Am Weg zum Coogee Beach

 

Coastal Walk

Ein Stückchen weiter..

Abends haben Sam, Reshmi und ich nur noch Gemüsesticks gegessen und über die europäische Geschichte diskutiert. Man kann Engländer wirklich beeindrucken wenn man vom ehemaligen Kaiserreich Österreich erzählt.

 

5.Tag in Sydney

Der Tag der Abreise. Da ich an diesem letzten Tag sehr sehr müde war (wahrscheinlich wegen dem ganzen herumlaufen) hab ich nicht mehr viel gemacht. Reshmi war so lieb und hat mich am Morgen als sie zur Arbeit gegangen ist, nicht aus der Wohnung geworfen. So hatte ich noch sehr gemütliche Stunden und ein tolles Frühstück in Woolloomooloo. Bevor der Nachtbus abgefahren ist, konnte ich aber noch die Gelegenheit nutzen und ein Café aufsuchen, das Reshmi empfohlen hat: Second Hand Bücher und erstklassiger Kaffee in einem gemütlichen Hinterhof. Es war wirklich einmalig schön.

Sydney

 

Fazit

Wie ihr sehen könnt war mein Aufenthalt in Sydney durchzogen von herzlichen Menschen und ganz vielen Aktivitäten. Endlich war ich mal nicht ein stinknormaler Backpacker sondern einfach bei Freunden zu Besuch. Mit etwas Glück habe ich sogar das „richtige“ backpackerfreie Sydney gesehen. Definitiv eine schöne Zeit die ich nie mehr missen möchte. ☺️

Wart ihr schon in Sydney? Wie hat es euch gefallen?

Alles Liebe,

Kerstin

 

 

 

PS: Habt ihr diese Artikel schon gelesen?

*KLICK* für alle Berichte zu meiner Reise in Australien.

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